Im Winter ist die Luft in unserem Zuhause durch das Heizen automatisch trockener. In dieser Zeit ist es empfehlenswert, öfter zu lüften sowie einen Diffusor oder Luftbefeuchter zu verwenden – besonders bei Kindern.
Wenn die Luft zu trocken ist, können sich (unter anderem) Schleimhautreizungen, Kratzen im Hals und im Falle entsprechender Veranlagung sogar Nasenbluten leichter entwickeln.
Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa 40–60 %, dennoch sollten wir auch auf die individuellen Reaktionen von uns selbst und unseren Familienmitgliedern achten.
Wenn wir das Gefühl haben, dass die Luftfeuchtigkeit für uns persönlich zu hoch ist, sollten wir sie reduzieren. Man muss den Wert nicht auf 60 % einstellen – das ist nicht automatisch ideal!
Eine Luftfeuchtigkeit über 60 % ist ebenfalls kontraindiziert, da sie langfristig die Schimmelbildung sowie die Vermehrung von Pilzen und Krankheitserregern begünstigen kann!
Besonders bei asthmatischen Zuständen ist es wichtig, dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit zu vermeiden!
Was empfehle ich also? Beim Inhalieren oder bei Kräuterbädern wirkt die hohe Luftfeuchtigkeit heilend, zudem dauern solche Anwendungen in der Regel nur 15–20 Minuten.
In Wohnräumen sollten wir jedoch darauf achten, dass wir uns im geschaffenen Raumklima wohlfühlen – es sollte kein Wasser an den Wänden herunterlaufen, und wir sollten übermäßiges Befeuchten vermeiden, um Schimmelbildung zu verhindern!
Für die Nacht kann ein Diffusor sehr hilfreich sein – ergänzt mit ein paar Tropfen beruhigender, hochwertiger, therapeutischer und zertifizierter ätherischer Öle oder auch alleine.
Ich wünsche allen gute Gesundheit!