Die Pfefferminze ist eines unserer umstrittensten und zugleich am häufigsten verwendeten Heilkräuter – ihre Anwendung wird sehr unterschiedlich bewertet. Sie enthält äußerst starke Wirkstoffe, weshalb ihr mit Recht mit Vorsicht begegnet wird. Gleichzeitig verdanken wir genau diesen Substanzen eine fantastische Hilfe, besonders in der Winterzeit. Wusstet ihr, dass das „ד in ihrem lateinischen Namen für eine Kreuzung steht? Tatsächlich ist die Pfefferminze eine Kreuzung aus Bachminze und Grüner Minze. Sehen wir uns – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – an, was diese Pflanze alles kann und welche Gegenanzeigen es gibt!
Aus Sicherheitsgründen beginne ich direkt mit den Kontraindikationen. Absolute Kontraindikationen für die Anwendung von Pfefferminze: Pseudokrupp, Krampfneigung, Epilepsie. Weitere Gegenanzeigen, die eine individuelle Einschätzung erfordern (nur nach gemeinsamer Empfehlung von Arzt und Phytotherapie-Fachperson und in genau festgelegter Form anwendbar): Bluthochdruck, Schwangerschaft, unter 6 Jahren (das unreife Atem- und Nervensystem von Kindern verträgt die Stärke der Pfefferminze nicht immer!), Asthma.
Hauptwirkstoffe: Monoterpen-Alkohol (Menthol) und Monoterpen-Keton (Menthon) – etwa 40 Begleitstoffe ergänzen die Hauptwirkungen perfekt, z. B. die schleimlösende Kraft der Pfefferminze.
-Als Tee konsumiert kann sie bei dyspeptischen Beschwerden helfen (z. B. Blähungen, aber auch Bauchbeschwerden im Rahmen des prämenstruellen Syndroms).
-Eine hervorragende Ergänzung bei Migräne und Spannungskopfschmerzen (allerdings sollte die Ursache dieser Kopfschmerzen unbedingt ärztlich abgeklärt werden!).
-Interessantes Phänomen: Obwohl viele sie wegen ihrer erfrischenden Wirkung trinken, kann sie – schwach aufgebrüht oder in schlaffördernden Mischungen – aufgrund ihrer leicht beruhigenden Wirkung auf das Nervensystem auch beim Einschlafen helfen.
-Beim Einatmen lindert sie Übelkeit.
-Ihr ätherisches Öl ist deutlich wirksamer als der daraus hergestellte Tee; inhaliert zeigt es ausgezeichnete schleimlösende Eigenschaften, besonders bei verstopfter Nase und Erkältung – die unangenehmen Symptome können damit in kürzester Zeit gelindert werden!
-Die Pfefferminze wird auch wegen vieler weiterer positiver Eigenschaften geschätzt. Für weitere nützliche Informationen folgt gerne meinen Fachseiten und meiner Website!
Ich freue mich, Euch auch zu Einzelberatungen willkommen zu heißen!
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