Erkältung, Schnupfen, Grippe, Atemwegsinfekte – Die Wintersaison beginnt.

Wie kann die Phytotherapie bei den oben genannten Beschwerden helfen?

– Zunächst einmal das Wichtigste, wie ich es schon so oft betont habe: Auch wenn die Phytotherapie Teil der ambulanten Versorgung ist, handelt es sich dennoch um eine ergänzende Möglichkeit. In allen Fällen, in denen die Gefahr einer Sekundärinfektion besteht oder jemand in ernsthafter medizinischer Behandlung ist bzw. der Gesundheitszustand dies erfordert, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen!
– Wenn diese Risiken ausgeschlossen sind, kann die pflanzenbasierte Therapie in vielen Bereichen helfen: sei es zur Vorbeugung von Sekundärinfektionen, zur Linderung von Symptomen, zur Unterstützung einer schnelleren Genesung nach dem Krankheitsverlauf oder – sofern möglich – zur Prävention neuer Erkrankungen durch Lebensstilberatung und gegebenenfalls Immunstärkung (bei bestimmten Krankheitsbildern ist Letzteres kontraindiziert – daher der Konjunktiv!).
– Schauen wir uns etwas detaillierter an, in welchen Bereichen die Phytotherapie unseren Körper bei der Linderung der Symptome wunderbar unterstützen kann: Lokale Entzündungshemmung, Verringerung von Schleimhautreizungen, Unterstützung beim Abtransport von Schleim, Hustenlinderung (wenn gerechtfertigt), Hemmung der Vermehrung von Krankheitserregern, Stärkung des Immunsystems, Anleitung zur richtigen Anwendung tonisierender Mittel.
– Wie sieht eine phytotherapeutische Beratung in solchen Fällen aus?
Schnelle Auswertung der Anamnese, Vorstellung innerlicher und äußerlicher Behandlungsmöglichkeiten, Empfehlung einer Teemischung mit Rezept, Lebensstilberatung sowie ggf. Empfehlung weiterer Fachkräfte.
– Im Bedarfsfall wendet Euch auf jeden Fall an einen Arzt!
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